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Online-Nachschlagewerk zur Meeresforschung
Herausgeber: Dr. D. Völker

Die Oberflächentemperatur der Ozeane (SST)

Autor: Dr. David Voelker

Die Oberflächentemperatur der Ozeane oder Sea Surface Temperature (SST) spiegelt die Verteilung der über die Jahreszeiten in die Ozeanoberfläche eingestrahlten solaren Energiemengen wieder. Andererseits zeichnet die SST kalte und warme Oberflächensträmungen und Muster der Tiefenwasserzirkulation wieder.

Wie man Abbildungen der über das Jahr gemittelten Oberflächentemperatur der Ozeane oder Sea Surface Temperature (SST)entnehmen kann, ist diese zonal verteilt. Die Isothermen (Linien gleicher Temperatur) verlaufen prinzipiell Ost-West. Das ist nicht weiter verwunderlich, da die von der Sonne eingestrahlte Energie im Jahresmittel vom Äquator zu den Polen abnimmt. Am Polarkreis steht noch etwa 50%, an den Polen ca. 40% der Energiemenge des Äquators zur Verfügung (Dieses Bild signalisiert einen Literaturhinweis!Weischert, 2002Die Literaturangabe fehlt noch.).

Jahresmittel der Sea Surface Temperature (SST)

Jahresmittel der Sea Surface Temperature (SST), gemittelt über die Periode 1971-2000. Das Bild wurde vom National Center for Environmental Prediction, Climate Prediction Center zur Verfügung gestellt. Die Bestimmung der SST erfolgt durch Satelliten mit dem sogenannten Advanced Very High Resolution Radiometer (AVHRR). Daten sind erhältlich z.B. über die National Ocean and Atmospheric Administration (NOAA) der USA, oder über das Sea Surface Temperature Satellite Image Archive der University of Rhode Island.

An der Abbildung des Jahresmittels der SST können jedoch auch einige Abweichungen vom zonalen Muster beobachtet werden. Diese "Verbiegungen" der Isothermen sind vor allem an den Kontinenten zu beobachten (z.B. vor der Westküste von Südamerika)und haben ein prinzipielles Muster: